Foto: stock.adobe.com – Astrid Gast Seit Dezember 2025 gibt es nun eine verbindliche VDE-Norm, die mehr Klarheit und Sicherheit festlegt und den Einsatz von Balkonkraftwerken im Alltag erleichtert. Balkonkraftwerke dürfen weiterhin über eine normale Haushaltssteckdose (Schuko) angeschlossen werden. Was ist neu? Der Stecker oder Wechselrichter muss einen zusätzlichen Berührungsschutz haben, damit beim Ein- oder Ausstecken keine Gefahr durch Stromschläge entsteht. Alternativ kann wie bisher eine Wieland-Steckdose genutzt werden. Es gelten klare Leistungsgrenzen: Wechselrichter dürfen eine maximale Leistung von 800 Watt haben, Solarmodule ohne Zusatzschutz bis zu 960 Watt leisten. Wenn ein Überlastschutz für die Hausinstallation vorhanden ist, dürfen sie eine Leistung bis zu 2.000 Watt nicht überschreiten. Wichtig: Größere Wechselrichter dürfen nicht einfach gedrosselt werden – das ist nicht normkonform. Bestätigung beim Händler Für bereits installierte Balkonkraftwerke ändert sich meist nichts. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Händler um eine Bestätigung der Normkonformität bitten. Das kann im Schadensfall wichtig sein. Balkonkraftwerke werden immer beliebter. Auch Pritzwalk und Umgebung verzeichnen hohe Zuwachsraten. Was Sie bei der Inbetriebnahme beachten müssen, erklärt Ihnen die Stadtwerke Pritzwalk GmbH. NEUE REGELN FÜR BALKONKRAFTWERKE: DAS IST JETZT WICHTIG! Wer sich an die neuen Bestimmungen hält, ist mit dem Betrieb seines Balkonkraftwerkes auf der sicheren Seite. TIPP! Beim Kauf eines neuen Balkonkraftwerks sollten Kundinnen und Kunden darauf achten, dass das Set explizit normgerecht ist, Kabel und Stecker zueinander passen und die Montage klar beschrieben ist. BALKONSOLAR 4
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